IQ - Anpassungsqualifizierung

Anpassungsqualifizierung in den sozialen Ausbildungsberufen und den Gesundheitsfachberufen

Sie sind Krankenschwester oder Krankenpfleger? Sie haben einen Abschluss im Bereich Physiotherapie oder sind Erzieherin/Erzieher? Sie haben den Abschluss im Ausland gemacht und möchten in Deutschland in Ihrem Beruf arbeiten? Dann müssen Sie Ihre Berufsqualifikation anerkennen lassen. Wir unterstützen Sie!

Ziel:

Das Projekt richtet sich an Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen im Bereich der sozialen Ausbildungsberufe und Gesundheitsfachberufe, die im Anerkennungsprozess keine volle Gleichwertigkeit erlangt haben. Ziel ist es, durch individuelle Begleitung bedarfsgerechter Qualifikationsmaßnahmen die festgestellten Unterschiede auszugleichen. Darüber hinaus verbindet sich mit dem Projekt das langfristige Ziel, alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu vernetzen. So werden der Prozess der beruflichen Anerkennung und der Ablauf von Ausgleichsmaßnahmen transparenter gestaltet.

Hintergrund:
Seit April 2012 gilt das Anerkennungsgesetz des Bundes, am 1. Januar 2014 trat auch das Gesetz zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen im Land Brandenburg in Kraft. Personen mit im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen haben dadurch,unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus und ihrer Staatsangehörigkeit, einen Anspruch auf ein Verfahren zur Prüfung der Gleichwertigkeit ihrer Berufsqualifikationen.
Bestehen im Bereich der sozialen Ausbildungsberufe und Gesundheitsfachberufe wesentliche Unterschiede zum Referenzberuf in Deutschland, müssen diese durch entsprechende Anpassungsmaßnahmen ausgeglichen werden, um eine volle Anerkennung zu erreichen. Hiermit können sowohl die beruflichen Chancen für den Einzelnen verbessert, als auch dem Fachkräftemangel in sozialen und pflegerischen Einrichtungen und Diensten entgegen gewirkt werden.

Angebot:
Das Projekt übernimmt eine vermittelnde, koordinierende und begleitende Funktion und arbeitet eng mit den anerkennenden Stellen, Fachsprachdozierenden, lokalen Bildungsstätten und Anerkennungsberatungsstellen zusammen. Ausgangspunkt sind durch die zuständigen Stellen festgestellte fehlende Qualifikationsinhalte zum deutschen Referenzberuf.

Für die sozialen Ausbildungsberufe und Gesundheitsfachberufe bestehen folgende Angebote:
•Erläuterung der im Bescheid festgestellten wesentlichen Unterschiede
•Aufzeigen von Qualifizierungswegen, um diese wesentlichen Unterschiede zum Referenzberuf auszugleichen
•Informationen zum Ablauf und Umfang der Ausgleichsmaßnahmen
•Informationen zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten (SGB II, SGB III, eine Finanzierung durch IQ-Mittel ist möglich)
•integrierte, berufsbezogene Sprachförderung
•Vermittlung in das passgenaue Qualifizierungsangebot (Vorbereitung auf eine Kenntnisprüfung oder eine individuelle Anpassungsqualifizierung)
•Intensive Betreuung und Begleitung während der individuellen Qualifizierungsmaßnahme bis zum Erlangen der vollen Gleichwertigkeit
•Das Angebot ist kostenlos

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre beruflichen Möglichkeiten zu verbessern! Nehmen Sie Kontakt zu uns auf - wir freuen uns auf Sie!
Fit für den Arbeitsmarkt in Brandenburg - Das IQ-Förderprojekt "Anpassungsqualifizierungen in den sozialen Berufen und den Gesundheitsberufen" des Kontakt Eberswalde e.V. begleitet Zugewanderte mit Berufsabschlüssen aus dem Ausland bei deren Anpassung in Brandenburg.
Staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegerinnnen

Anne Dann
Kontakt Eberswalde e.V.
Bahnhofsplatz 1
16321 Bernau


Tel.: (03338) 70 59 43 0
E-Mail: a.dann@kontakt-eberswalde.de

Alexander Leifels (Projektmitarbeiter/
Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: (03338) 70 59 43 0
E-Mail: a.leifels@kontakt-eberswalde.de 

Absolventinnen: 
IQ-Teilnehmerinnen berichten von ihrer Anpassungsmaßnahme als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen.
Fit für den deutschen Arbeitsmarkt

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Weitere Informationen zum Projektangebot finden Sie auch auf der Seite des
IQ-Netzwerkes Brandenburg.

http://www.brandenburg.netzwerk-iq.de/2217.html
Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Europäischer Sozialfonds